Tipps für regionale Umschulungen

Umschulungen sind mittlerweile Gang und Gebe, denn der Arbeitsmarkt erfordert es. Neben Mobilität ist auch Flexibilität des Arbeitnehmers gefragt. Oft fehlen dem Arbeitnehmer bestimmte Kompetenzen, die aber durch eine Weiterbildung angeeignet werden können. Ist der eigene Berufsstand in Gefahr, lohnt sich eine Umschulung zu einem der Arbeitsnachfrage entsprechenden Berufsfeld, um seine Existenz zu sichern.

  • Nach Regional-Umschulungen suchen. Beginnt man eine Umschulung, so bietet es sich an, diese auch in der Region zu absolvieren, damit man seine Freizeit nicht in Bus und Bahn verbringen muss. In den örtlichen Arbeitsämtern kann man sich über die verschiedenen Umschulungsstätten informieren.
  • Auch im Internet gibt es Informationsmöglichkeiten. Einfach „Umschulung“ und den Ort bei einer Suchmaschine eingeben, um sodann die Umschlungen in der Region kennenzulernen. Am besten allgemein anfangen, also beispielsweise für das ein Bundesland „Umschulung Saarland“ oder „Umschulung regional NRW“ eingeben. Schließlich genauer werden und die Stadt oder den Bezirk eingeben wie „Umschulung Magdeburg“ oder „Umschulung Rostock“.
  • Finanzierung vorab checken. Ganz wichtig ist, sich frühzeitig bei Leistungsträgern wie bei der Agentur für Arbeit, den Landesversicherungsanstalten (LVA), den kommunalen Rehabilitations-Trägern, den Unfallversicherungen, den Berufsgenossenschaften oder der Bundeswehr anzufragen, um eine finanzielle Unterstützung oder eine Komplettfinanzierung zu erhalten. Wichtig hierbei sind freundliches aber dennoch beharrliches Auftreten und gutes Argumentieren für die Umschulung.
  • Wie argumentiert man richtig? Für eine Umschulung gibt es dafür sicherlich kein Rezept. Als Leitfaden sollte man sich selbst die Frage stellen, warum die Umschulung sinnvoll ist. Schreiben Sie sich die wichtigsten Punkte auf und reden Sie mit Bekannten. Schließlich muss der Leistungsträger, also beispielsweise das Arbeitsamt, überzeugt werden, dass Ihnen die Umschulung einen zukunftssicheren Job verschafft. Wenn Sie derzeit nicht erwerbstätig sind, sollten Sie argumentieren, dass ihre bisherige Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt nicht genügt und ein Langzeitarbeitsloser dem Staat teurer wird als ihm die Umschulung zu finanzieren.
  • Weitere Voraussetzungen. Neben der Relevanz für den Arbeitsmarkt gelten noch weitere Voraussetzungen, um die regionale Umschulung finanziert zu bekommen. So muss man volljährig sein, die Erstausbildung beendet haben und die erlernte Tätigkeit kann aufgrund der Arbeitsmarktsituation, wegen persönlichen Gründen oder der gesundheitlichen Lage nicht mehr voll ausgeübt werden.

 



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