Ratgeber für eine Umschulung in Hannover

Eine Umschulung entspricht einer Ausbildung, ist aber um etwa 30 Prozent der Dauer reduziert. Denn bei der Umschulung bringt der Schüler bereits Vorkenntnisse aus der Erstausbildung oder aus Praktika mit, durch welche die Verkürzung gerechtfertigt wird. Wichtig ist, dass bei der Umschulung auch ein anerkannter Abschluss folgt. Denn im allgemeinen Sprachgebrauch werden fälschlicherweise auch Fortbildungen und Lehrgänge als Umschulung bezeichnet. Gründe für eine Umschulung sind die Arbeitsmarktlage oder die gesundheitliche Situation.

  • Orte und Angebote für Umschulungen. Umschulungen in Hannover und Umgebung gibt es zu Hauf. Klassischerweise unterscheidet man zwischen drei Arten der Umschulung: die betriebliche, die schulische und die überbetriebliche. Daneben gibt es noch die Alternative des Fernlernens via Internet.
  • Finanzierung der Umschulung. Bevor man die Umschulung in Hannover beginnt, sollte man sich zunächst bei den dortigen Leistungsträgern (z.B. Bundesagentur für Arbeit) informieren, ob man eine Teil- oder Komplettfinanzierung erhält. Dabei sollte man stichhaltige Gründe liefern, warum die Umschulung absolut notwendig ist.
  • Gute Argumente liefern. Die Umschulung ist absolut notwendig. Um diese Behauptung sollte man nun aussagekräftige Begründungen basteln, damit der Berater beim Arbeitsamt den Bildungsgutschein genehmigt. Argumentieren könnte man so: Man braucht die Umschulung unbedingt für den Job X. Sonst werde man arbeitslos und das wird für den Staat langfristig teurer als die Umschulung zu finanzieren. Für Job X aber braucht man genau die Kompetenzen, die in der Umschulung Y vermittelt werden.
  • Sich selbst entscheidende Fragen stellen. Was wird man nach der Umschulung machen? Was weiß man über die Bildungseinrichtungen? Darüber sollte man sich intensiv informieren und dem Berater auch Broschüren mitbringen. Gleichzeitig sollte man für mögliche Gegenargumente gewappnet sein, um diese souverän zu entkräften. Am besten spielt man das Gespräch mit Bekannten durch.
  • Im Beratungsgespräch freundlich bleiben. Natürlich sollte man bestimmt auftreten. Allerdings sollte man dabei immer freundlich bleiben, da der Berater schließlich am langen Hebel sitzt. Deshalb sollte man Gegenargumente des Beraters nicht als persönlichen Angriff, sondern als Chance verstehen, das eigene Argument zu stärken. Ist für den Berater die Umschulung unnötig, sollte man mit Absagen argumentieren, in welchen auf fehlende Kompetenzen hingewiesen worden ist, die man sich aber in der Umschulung aneignen kann.


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