Hinweise zur beruflichen Umorientierung

Eine berufliche Veränderung ist für viele Arbeitnehmer ein schwieriger Entschluss. Schließlich verändert sich der Alltag vollkommen und mit finanziellen Engpässen ist kurzfristig auch zu rechnen. Allerdings erfordert es die immer dynamischere Arbeitswelt, sich der Arbeitsmarktsituation anzupassen.

  • Gründe für die berufliche Umorientierung. Neben der aktuellen Arbeitsmarktsituation können auch gesundheitliche Probleme den Schritt zu beruflichen Neuorientierung unausweichlich machen. Ein besonderer Härtefall ist beispielsweise das Burnout. Daneben kommt man um eine berufliche Veränderung auch wegen familiärer Gründe nicht herum beispielsweise wegen anstehenden Nachwuchses.
  • Persönliche Beratung nutzen. In verschiedenen Beratungsstellen, wie der Bundesagentur für Arbeit, kann man sich über die Möglichkeiten einer beruflichen Umorientierung informieren. Dabei erhält man auch Tipps für die berufliche Veränderung, wie man sie finanziert und welche Gefahren sie mit sich bringt. Dazu sollte man telefonisch einen Beratungstermin vereinbaren und danach wird der schwierige Schritt schon wesentlich einfacher sein.
  • Selbst recherchieren. Zwar bringt ein Beratungsgespräch wertvolle Anstöße, ein Job ist jedoch ohne Eigeninitiative nicht garantiert. Mit den ersten Denkanstößen aus dem Beratungsgespräch sollte man nun selbst recherchieren, welche Jobs in Aussicht stehen und den eigenen Wunschvorstellungen weitgehend entsprechen. Jobbörsen, Messen und natürlich das Internet können da schon konkrete Anhaltspunkte liefern.
  • Bewerbung für die berufliche Umorientierung. Auf ein Jobangebot warten kann man lange. Deshalb sollte man sich ein Herz nehmen und erste Initiativbewerbungen aufsetzen. Entscheidend dabei ist das Bewerbungsschreiben. Umorientierung oder berufliche Neuorientierung – wenigstens einmal sollte der Begriff fallen und auch einen zentrale Stellung im Schreiben einnehmen. Eine Neuorientierung lässt sich schließlich sehr positiv verkaufen und kann das Interesse des Arbeitgebers wecken.
  • Nur Absagen – was nun? Kommen ständig Absagen, sollte man nicht verzagen und diese als Wertung der eigenen Fähigkeiten nehmen. Vielleicht zieht sich durch alle Bewerbungen ein Kapitalfehler, den man selbst nicht wahrnimmt. Deshalb sollte man jede Bewerbung von Vertrauten gegenlesen lassen. Hilft das auch nichts, bietet sich eine Bewerbungsschulung an, bei welcher man die aktuellen Regeln der Bewerbung erlernt und diese anzuwenden vermittelt bekommt. Beispielsweise fällt man mit einem „Hiermit bewerbe ich mich…“ im ersten Satz sofort durch. Stattdessen lieber originell einsteigen und Interesse wecken.


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